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Dreiviertelblut – »Diskothek Maria Elend«

Folklorefreihe Volksmusik

Im Jahr 2012 gründeten der Bananafishbones-Sänger Sebastian Horn und der Filmkomponist Gerd Baumann (»Wer früher stirbt, ist länger tot«) die Musikgruppe Dreviertelblut. Seither widmen sie sich ihrer folklorefreien Volksmusik, die trotz ihrer tiefen Verbundenheit mit der bayrischen Seele weit entfernt ist von engstirniger Provinzialität. Wunderbare Musik über Leben und Tod und das was dazwischen liegt. Spannungsgeladen, voller Überraschungen und verrückter positiver Kreativität. Hinterfotzig, hintergründig, hochpoetisch!

Kurios-krude Geschichten über das Leben, den Tod und alles, was dazwischen liegt, sind die Spezialität von Dreiviertelblut – und natürlich, sie musikalisch und poetisch zu beflügeln. Auf ihrem dritten Album »Diskothek Maria Elend« klingt all das in manchen Songs sogar umwerfend tanzbar. Das einstige Duo aus Komponist Gerd Baumann und Texter Sebastian Horn ist zu einer siebenköpfigen Band angewachsen, und der unverkennbare Dreiviertelblut-Sound ist voller, komplexer, vielschichtiger und mitreißender geworden. Die Musiker zeigen das philosophische Spiegelbild ihrer Stimmung im Jahr 2018 und laden dazu ein in die Diskothek Maria Elend; dem Raum ihrer Kernkompetenz: die tabulose, lustvolle und frech-grinsende Begegnung mit dem Tod und allem Düster-Morbiden.
»Diskothek Maria Elend« bedeutet: die Liebe zu echter, handgemachter Musik in Mitten des Strudels, und der bezaubernde Widerspruch, ausgerechnet im lebensfrohen Feiern Spiritualität, Demut, Empathie und Hoffnung empfinden zu können.

»Die sieben Musiker kreieren einen Sound, der zwischen Jazz, Zwiefachem Balkan-Ska-Rhythmen und 70‘s Moog Synthesizer rangiert: mal behaglich lullt die Musik die Zuhörer regelrecht ein, um sie im nächsten Moment mitzureißen.« – Kultur in der Region